Der Foegen Effekt

Es hat lange gedauert, aber meine Studie zu Masken ist endlich in der renommierten Zeitschrift MEDICINE erschienen!

Worum geht es in meiner Studie?

Es geht um die Frage, ob Masken die Fallsterblichkeit an COVID-19 senken (weil weniger Virusmaterial übertragen wird) oder erhöhen. Erhöhen klingt unlogisch? Stellen sie sich die Frage, ob sie die Maske eines COVID-Patienten tragen würden. Würden sie wohl nicht, sonst könnten sie sich anstecken, in dem sie die Viren, die er in die Maske geatmet hat, einatmen.

Die Antwort liefert meine Studie anhand von Kansas: In den Bezirken (Counties) ohne Maskenpflicht war die Fallsterblichkeit deutlich niedriger. Die Maskenpflicht hat die Fallsterblichkeit dort um 85% erhöht. Selbst nach Einberechnung der verringerten Fallzahlen durch die Masken bleiben die Zahlen immer noch um 52% höher. Dieser Effekt kann zu über 95% nur COVID-19 zugeordnet werden, es geht also nicht um CO2, Bakterien oder Pilze unter der Maske.

Der Grund dafür ist der von mir so genannte Foegen-Effekt: Das tiefe Wiedereinatmen von kondensierten Tröpfchen oder puren Virionen, die in der Maske in Tropfenform eingefangen wurden, kann die Prognose verschlechtern. Jeder einzelne dieser Schritte ist in der Literatur belegt.

Dieser Effekt ist inzwischen sogar im Tiermodell bewiesen. Weitere Studien am Menschen mit dem Vergleich Maske vs. Helm bzw. Nasenschlauch zeigen das gleiche Ergebnis.

Eine andere, noch größere Auswertung, zeigt das gleiche, wenn man dort auf die Fallsterblichkeit schaut (meist wird nur auf Fallzahlen und Todeszahlen geschaut, aber nicht auf das Verhältnis).

Den Link zur Studie finden sie hier. Dort können sie über den Download-Button in der linken Leiste das dazugehörige PDF öffnen, das Layout ist einfach super geworden und ich kann jedem nur empfehlen, das PDF zu lesen!

Mein Fazit

Auch wenn der Effekt noch weiter untersucht werden muss, so ist doch klar, dass die Maskenpflicht auf der Stelle abgeschafft gehört!

Übrigens: Wenn ein Kollege irgendwo in Deutschland ein Verfahren wegen unrichtiger Maskenatteste hat, meldet euch bei mir, ich sage gerne als Sachverständiger für euch aus!

Übrigens #2: Falls jemand eine Professur und Zugriff auf ein H2O15-PET hat, bitte meldet euch bei mir, ich wäre sehr an einer Zusammenarbeit in einer weiteren, gemeinsamen Studie (wie in meiner Studie oben beschrieben) interessiert!

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Veröffentlicht von Zacharias Fögen

Arzt. Psychosomatiker. Tiefenpsychologe. Verheiratet, Vater von zwei Söhnen. Gegner der Corona-Maßnahmen. Antikapitalist und Antisozialist.

29 Kommentare zu „Der Foegen Effekt

  1. Hallo Herr Fögen,

    da habe ich kaum unter dem vorherigen Artikel Ihre sehr lesenswerten Beiträge gelobt, schon erscheint der nächste. 😄

    Die Studie habe ich in der Kürze der Zeit natürlich noch nicht gelesen, das werde ich jedoch im Laufe des Abends noch tun. Eine Frage hätte ich aber gleich vorab. Der von ihnen angesprochene Vergleich von Maske und Helm/Nasenschlauch – wird er in der Studie aufgelöst? Falls nicht, könnten sie kurz erläutern, wie er ausfällt und warum?

    Vielen Dank und alles Gute für Sie! 🙂

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      1. Oh, das wirft erst recht kein gutes Licht auf die Masken. Zu Anfang des ganzen Irrsinns habe ich noch darüber gewitzelt, dass ich nur noch mit meinem Motorradhelm herumlaufen werde. Der Gedanke war dann offenbar gar nicht so dumm … 🙈

        Mit dem Lesen der Studie konnte ich leider noch nicht beginnen, irgendwie rast heute die Zeit.

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  2. Seit Menschengedenken hat man von Medizinern gelernt/gehört das viel frische Luft zum Atmen sehr wichtig für die Gesundheit ist und die enthaltenen Bakterien und Viren unser Immunsystem stärken.
    Das die Masken Viren nicht aufhalten und auch nicht lange zu tragen sind.
    Was man hier in unserer Gesellschaft insbesondere bei den Kindern in der Schule verbrochen hat muss ein Nachspiel haben.
    Man wird vieles nicht mehr gut machen können, aber es darf kein zweites Masken Desaster geben.🙏
    Vielen vielen Dank an Herrn Fögen 👍👏

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    1. Ich bin Mediziner und arbeite daher direkt am Patienten ergo trage ich täglich über mehrere Stunden eine medizinische Maske. Seit eh und je werden Masken von Ärzten und medizinischem Personal getragen. Sind noch alle am Leben. Verstehe nicht wie man sich so über etwas alltägliches wie eine Maske aufregen kann bzw. angebliche Studien durchführen muss.

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      1. Natürlich sind die noch am Leben, so gefährlich ist COVID-19 ja nicht.
        Ich kenne viele OP-Krankenschwestern, die mir bestätigt haben, dass wenn sie mit einer Erkältung + Maske weiterarbeiten, die Erkältung schlimmer wird. Vielleicht fragen sie mal rum.

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  3. Wow. Arzt, Klimawandelexperte, Forscher der in „renommierten“ Journals veröffentlicht… Was kommt als nächstes? NEJM, Nature? Es bleibt spannend…
    Btw Korrelation ist noch lange keine Kausalität

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    1. 1. Ich hatte vergessen, dass nur Studien in Genderstudies und Politikwissenschaft dazu befähigen, über alles Mitreden zu dürfen. Bitte um Entschuldigung!
      2. MEDICINE wird im März 100 Jahre alt.
      3. Natürlich ist Korrelation keine Kausalität, es gibt eine begründete Hypothese (den Foegen-Effekt), die durch weitere Literaturangaben gestützt ist, das können sie selbst in der Studie nachlesen.
      4. Sie dürfen gerne auch inhaltliche Kritik äußern, falls es ihnen möglich ist.

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  4. Erst einmal vielen Dank für das zur Verfügung stellen der Arbeit. Tatsächlich relativ interessant zu lesen, auch wenn ich die von Ihnen angewandte Methodik auf den zweiten Blick doch etwas fragwürdig finde. Dass quasi die Hälfte der Population aus MMC Gebieten gestrichen werden muss, hat wenig mit Parallelisierung zu tun sondern verfälscht andere Variablen der beiden Gruppen. Beim Versuch die Parallelisierung der Moratlitätsraten von noMMC Gebieten fallen ja (sowohl in absoluten Zahlen als auch prozentual gesehen) weniger Menschen weg – die Vermutung dass hier unbeabsichtigt besonders vulnerable (sprich: alte Menschen) oder respektive kaum vulnerable Gruppen (sprich: junge Menschen) gestrichen werden liegt nahe. Dadurch verlieren Ihre Aussagen leider an Validität, da Sie entweder nur die weniger vulnerablen Teile der noMMC Samples mit den gesamten MMC Samples vergleichen, oder die besonders vulnerablen Teile der MMC Samples mit den gesamten noMMC Samples. Es ist klar dass bei einer Zweitanalyse bereits vorhandener Daten durchaus auch kreative Methoden gefragt sind, um statistische Messbarkeit zu ermöglichen – bei Ihnen geschieht aber vermutlich das genau Gegenteil. Wenn Sie die Hälfte einer Sample streichen nur um vergleichbare (pre-Covid) Mortalitätsraten zu erreichen, verengen Sie leider zu sehr Ihren Blick, und Faktoren wie das Alter werden vermutlich nicht gleich gehalten bleiben, obwohl Sie die Wichtigkeit der Vergleichbarkeit ja eingangs richtig erkannt haben. Dass statistische Analysen nur ceteris paribus (hoch gestochen, aber nunmal der Fachbegriff) stattfinden können, sollte Ihnen klar sein. Bei nicht Einhalten dieses Grundsatzes sollte dies auch ausdrücklicher in Ihrer Arbeit selbst angemerkt werden! Ich möchte damit keineswegs prinzipiell die Plausibilität Ihrer Hypothesen dementieren, Sie werden aber hoffentlich verstehen, dass der statistische „Tunnelblick“ zu Skepsis führt und ich mich Ihrer Argumentation nicht anschließen kann. Ich kann mich nicht gänzlich des Eindrucks erwehren, dass hier versucht wurde die Statistiken so zu drehen, dass man die eigenen Hypothesen bestätigt sieht… aber Ihnen das ohne Kenntnis Ihrer Person und Absichten zu unterstellen wäre doch etwas übergriffig – ich hoffe Sie fühlen sich hierdurch nicht persönlich angegriffen.

    LG und trotz unserer Meinungverschiedenheiten noch eine schöne Restwoche!

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    1. „Beim Versuch die Parallelisierung der Moratlitätsraten von noMMC Gebieten fallen ja (sowohl in absoluten Zahlen als auch prozentual gesehen) weniger Menschen weg – die Vermutung dass hier unbeabsichtigt besonders vulnerable (sprich: alte Menschen) oder respektive kaum vulnerable Gruppen (sprich: junge Menschen) gestrichen werden liegt nahe.“

      Das ist keine Vermutung, sondern überhaupt der Sinn hinter der Parallelisierung. In den noMMC sind überproportional viele besonders vulnerable Menschen, in den MMC sind überproportional viele junge Menschen. Steht auch so in der Studie, unter Method 2.2:
      >>The assessment showed that, after step 1, the crDR of the noMMC group was 1012.6 deaths per 100,000, while the MMC group had a crDR of 782.5 deaths per 100,000, clearly indicating a bias of noMMC group being a more vulnerable population, counterintuitively.<<

      Die Parallelisierung dient der Korrektur dieses Bias.

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      1. Dies verschiebt das Bias aber nur, da Sie nun vulnerable Gruppen aus MMC mit der Gesamtpopulation der noMMC vergleichen, obwohl Erfahrung und Logik der Pandemie zeigt, dass vulnerable Gruppen höhrere Mortalitätsraten aufweisen. Sie behaupten also, dass das Tragen von Masken Covid Erkrankte negativ beeinflusst, zeigen aber nur die Gruppe der Maskenträger, deren Mortalitätsrate sowieso schon bedeutend über dem Schnitt ihrer Region liegen.

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    1. Das Trageverhalten ist nur bei der Betrachtung des Individuums, nicht des Mandats, relevant. Dazu ist zu sagen, dass wie auch in der Diskussion beschrieben, dass das Mandat grundsätzlich „100% Maske“ und kein Mandat „0% Maske“ bedeutet.
      Dadurch, dass diese Zahlen aber so perfekt nicht übereinstimmen, liegt das Risiko des Individuums, das Maske trägt, nochmal über dem Mandats. Wenn beispielsweise 50% im noMMC Maske tragen würden, wäre das Risiko des Individuums mit Maske doppelt so hoch wie das Risiko des Mandats.

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      1. Wenn ich Sie richtig verstehe, betrifft das Risiko bereits infizierte Personen. Gehen Sie von einer Schutzwirkung vor Infektion bei nicht-infizierten Personen bei korrekt getragenen FFP2 und FFP3 Masken aus? Wenn ja, wie hoch schätzen Sie diese ein?
        Danke!

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        1. Ja, natürlich gibt es die von Ihnen erfragte Schutzwirkung. Die reinen Labordaten dazu sehen auch toll aus, eine große Problematik ergibt sich allerdings aus der hygienischen Handhabung, wenn die Maske 😷 nicht auf der Nase sitzt, oder wenn es juckt, oder der Sitz korrigiert wird etc., denn Studien haben gezeigt, dass auf der Außenseite der Maske intaktes Virusmaterial akkumuliert, siehe Referenz 31 in meiner Studie.

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