Studie aus Schweden: Verursacht der Impfstoff Krebs?

Eine neue Studie in der Zeitschrift „Viruses“ mit dem Titel „SARS–CoV–2 Spike Impairs DNA Damage Repair and Inhibits V(D)J Recombination In Vitro“ berichtet, dass das SARS-CoV-2 Spike Protein, dass ja bekanntlich bei der mRNA-Impfung im Körper produziert wird, in den Zellkern (wo die DNA ist) gelangen kann, dort die DNA-Reparatur unterbrechen kann und auf diese Weise potentiell Krebs erzeugt.

Gestützt wird die Reichweite durch dieses Video auf Youtube, dass aktuell über 2 Millionen Abrufe hat.

Was ist also dran an der Studie?

Nun, auf den ersten Blick sieht das alles ganz plausibel aus, allerdings gibt es einen Haken: Die für die Studie verwendeten Zellen sind vom Typ HEK293T. Dabei handelt es sich um eine unsterbliche embryonale Stammzelle, die dahingehend verändert wurde, dass sie besonders viele Virusproteine produziert, indem ein Sequenz eines anderen Virus dort bereits in die DNA der Zellen „eingebaut“ ist. Diese Zellen sind also praktisch „krank“ und nicht mit normalen Zellen im menschlichen Körper zu vergleichen.

Wenn also nun diese HEK293T-Zellen das Spike-Protein produzieren, dann kommt es zu einer extrem hohen Bildung der Proteine, da die Stammzellen ja selbst noch keine „Aufgabe“ haben, der sie nachgehen, wie die ausdifferenzierten Zellen in unserem Körper. Die Zellen laufen also quasi über vor Spike-Protein, welches sich überall hin verteilt, da die Zelle nicht richtig ausdifferenziert ist und noch keine Exozytose-Funktion (ein Mechanismus zum Ausschleusen von Produkten der Zelle aus ihr heraus) hat.

Zu kompliziert? Mit der Zelle passiert also ungefähr das hier:

In einer normalen Zelle gibt es mRNAsen und Proteasen, welche einen Teil der RNA des Virus und die Spike-Proteine wieder zerlegen, der andere Teil der Spike-Proteine wird aus der Zelle ausgeschleust. In HEK293T Zellen passiert dies jedoch nicht, das ist natürlich gut für den Test und das Anfärben (Sichtbar-Machen) der Studie, aber es hat wenig mit der Realität zu tun.

Da die Zellen zudem nur eine Verdopplungszeit von knapp 33 Stunden haben, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich Zellen innerhalb der 24 Stunden „Bebrütung“ (Zeit zwischen Einfügen der Spike-Protein-mRNA und dem Anfärben) geteilt haben, was in ausdifferenzierten Zellen je nach Typ viel seltener bis gar nicht mehr passiert. Bei der Zellteilung könnten die Proteine in den sich teilenden Nukleus (Zellkern) gelangt sein.

Mein Fazit

Dass das Spike-Protein also die DNA-Reparatur behindern könnte, wenn es in den Zellkern gelangen würde, ist eine Erkenntnis, die plausibel klingt. Praktisch passiert das aber nicht. Also: Man kann nicht darauf schließen, dass (durch die Impfung oder SARS-CoV-2) Krebs entsteht bzw. gesunde, entwickelte Zellen anfangen zu mutieren.

Allerdings gibt es embryonale Stammzellen natürlich in Embryos. Daher sehe ich die Impfung von schwangeren Frauen sehr kritisch, das sollte in meinen Augen nicht mehr durchgeführt werden.


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Veröffentlicht von Zacharias Fögen

Arzt. Psychosomatiker. Tiefenpsychologe. Verheiratet, Vater von zwei Söhnen. Gegner der Corona-Maßnahmen. Antikapitalist und Antisozialist.

4 Kommentare zu „Studie aus Schweden: Verursacht der Impfstoff Krebs?

    1. Guten Tag,

      ich verweise auf den Beitrag von

      Prof. Ulrike Kämmerer |
      Sitzung 82: Es gibt kein kostenloses Mittagessen

      auf Odysee.

      Es lohnt sich, bis zum Ende zuzuhören.

      Mit freundlichen Grüßen

      Gefällt 1 Person

  1. Die Firma des Video-Autors/Präsentators – Merogenomics – bietet genetische Analysen (Genomsequenzierung) zur Beurteilung des Risikos von Erkrankungen an, darunter auch Krebserkrankungen.

    Gefällt mir

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